JugendschutzForum 12021

5 3/2015 3 Aktuelles JUGENDSCHUTZ FORUM O 1 21 Starker Zuspruch: Jugendarbeit Aus Sicht von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigt die Corona-Pandemie zurzeit nicht nur den Schul- und Kita-Besuch. Auch die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und Erholung sind massiv eingeschränkt. Was infolge des Infektionsschutzes inzwischen nicht mehr möglich ist, war vor Ausbruch der Pandemie für viele junge Menschen noch eine Selbstverständlichkeit: Kinderfrei- zeiten, Sportveranstaltungen, internationaler Jugendaustausch, die Gruppenstunde in der Gemeinde oder der Besuch im Jugendcafé. Nach neuen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Jahr 2019, also im Jahr vor der Ausbreitung der Corona- Pandemie in Deutschland, bundesweit knapp 156.700 solcher Angebote der Jugendarbeit mit öffentlicher Förderung durchgeführt. Da- ran teilgenommen hatten fast 8,6 Millionen junge Menschen. www.destatis.de Sarah Stiegler ist neue Geschäftsführerin der Drei-W-Verlag GmbH Seit dem 1. Februar hat Sarah Stiegler die Geschäftsführung im Drei-W-Verlag über- nommen. Nach dem erfolgreichen Studium an der Universität Wuppertal in Druck- und Medientechnik und Weiterbildung zur Be- triebsökonomin an der VWA in Essen hat sie erste Berufserfahrungen in einer führenden Werbeagentur gesammelt. Doch schon 2009 zog es sie wieder zum Drei-W-Verlag und ist hier in verschiedenen Funktionen tätig gewesen. Frau Stiegler übernahm immer mehr Verantwortung – zuletzt als Prokuristin. Dadurch verlief der geplante Wechsel in der Geschäftsführung reibungslos. So konnten die bisherigen Geschäftsführer Karin und Christian Vaupel, die Eltern von Sarah Stiegler, nach vielen Jahren an ver- antwortlicher Stelle des Drei-W-Verlages in den geplanten Ruhestand gehen. Der Verlag ist seit seiner Gründung 1957 ein Familien- unternehmen. Von Günter Vaupel gründet, trägt nun Sarah Stiegler die Verantwortung. Mit dem bewährten Team wird sie den Drei- W-Verlag weiterentwickeln und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit vielen Mitarbeiter*innen in den verschiedensten Institutionen. Rauschtrinken: Zahlen hoch, aber rückläufig Rauschtrinken ist gerade unter Jugendlichen verbreitet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden in Deutschland im Jahr 2019 rund 14.500 Kinder und Jugend- liche von 10 bis unter 18 Jahren wegen aku- tem Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Zum Vergleich: In der Altersgruppe der 20- bis unter 25-Jäh- rigen waren es im selben Jahr 8.800 Fälle, bei den 40- bis unter 45-Jährigen 7.800 und bei den 60- bis unter 65-Jährigen 6.200. Er- gebnisse der Krankenhausdiagnosestatistik zeigen, dass die Zahlen bei den Kindern und Jugendlichen zwar rückläufig, aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie zur Jahrtausendwende sind. Im Jahr 2000 waren knapp 7.000 Kinder und Jugendliche wegen Alkoholmissbrauchs stationär in Be- handlung. Den Höchstwert der vergange- nen 20 Jahre gab es im Jahr 2012 mit rund 18.800 Fällen. www.destatis.de Zum 10. und 11. Mai 2021 laden das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln gemeinsam mit der Deut- schen Präventionstag gGmbH zum 26. Deutschen Präventionstag ein. Unter dem Motto „Prävention orientiert!“ legt der weltweit größte Jahreskongress zur Prävention in den Bereichen Kriminali- tät, Gesundheit und Werteerziehung seinen Schwerpunkt in diesem Jahr auf die zentrale Rolle der Prävention in Krisenzeiten. Das aktuelle Programm, das diesmal rein digital stattfindet, erhalten Sie in dieser Ausgabe als Beilage. www.praeventionstag.de Deutscher Präventionstag 10. & 11. Mai 2021 • Köln

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